Über den pädagogischen bzw. psychologischen Wertgehalt des Laufens gibt es zwar bereits einige Artikel in der Literatur zu finden (z.B. von RUNNERSWORLD) - jedoch existieren bislang wenig Forschungen zu explizit solchem Ursache-Wirkungs-Thema. 

 

Fakt ist, dass während der körperlichen Aktivität Endorphine ausgeschüttet werden. Dies geschieht jedoch keinesfalls unmittelbar oder (bei untrainierteren Personen) nach einem ersten Lauf. Hier spielt der Aspekt der Kontinuität einen wesentlichen Einflussfaktor. 

 

Neben der Ausschüttung von Glückshormonen passiert noch vieles mehr in unserem Körper: Das Laufen senkt unseren Cortisolspiegel. (Alltags-)Stress kann abgebaut werden, wir werden ruhiger und gelassener.  Nicht umsonst gibt es viele LäuferInnen, die ihr Training mit Formen der Meditation verknüpfen oder dieses zu ihrem Training addieren.  Die mentale, psychische Stärke wirkt als positiver Verstärker im Laufprozess und begünstigt ebenso das Durchhalten sowie die Beendigung eines jeden (Wett-)Laufs. Denn klar ist, (und das weiß jeder Mensch der schon einmal einen Wettkampf bestritten hat) dass neben der körperlichen Fitness die ,,Kopfarbeit" einen gleichwertigen Stellenwert besitzt.